Open Air Schürzenjäger

HEY MANN

 

hörte man in der Woche zum 5. August wieder an allen Straßenecken in Finkenberg.

Bei heißen 35° füllten sich die Campingplätze schon Tage zuvor rund um das Open Air Gelände und wer keine Zimmer reserviert hatte mußte enttäuscht in die Nachbargemeinden ausweichen.

Doch die angekündigten Wettervorhersagen verhießen nichts Gutes.

 

 

Der Soundcheck am Freitag fiel bereits sprichwörtlich ins Wasser. Es schüttete aus vollen Kübeln. Doch die Treue der Fans übertrifft alle Erwartungen. Nass bis auf die Knochen, nach Hause trocken anziehen und wieder ab zur angesagten Party auf die Parkgarage.

 

Samstag großer Open Air Tag.

Das Zittern um die Wetterprognosen geht weiter. Strahlender Sonnenschein bis am späten Nachmittag, dann die Unwetterwarnung das alles bisherige in den Schatten stellen sollte.

Eine Unwetterfont breitete sich genau über Finkenberg und ihre Nachbargemeinden auf. Erste Beratungen zwischen der Einsatzleitung Feuerwehr, Rotem Kreuz und der Security folgten. Sollte sich die Lage weiter zuspitzen, erfolgt die Evakuierung des Geländes.

Der Motorradcorso mit den Schürzenjägern, der um ca. 18.00 Uhr in Finkenberg eintreffen sollte, wurde bereits in Mayrhofen gestoppt.

Dann ging alles plötzlich schnell. Die Unwetterfront näherte sich immer schneller, die Einsatzleitung entschied das Gelände zu evakuieren.

Ca. 90% des Publikums war in der Tiefgarage als das Wetter so richtig los ging.

Eine Unmenge an Regen mit Blitz und Hagel ging nieder.

Die richtige Entscheidung der EL. Alle Gäste des Open Air`s, auch die, die mit den Bussen und Taxis während des Gewitters ankamen, konnten Unverletzt in der Tiefgarage in Sicherheit gebracht werden.

 

Für uns gings aber erst richtig los. Sammelruf mit anschließender Sirenenauslösung um kleinere Erdrutsche, überflutete Keller, verstopfte Gullis und übergelaufene Bäche zu beseitigen.

Das Open Air jedoch mußte Abgebrochen werden. Zu groß war der Schaden an der Bühnentechnik die das Unwetter anrichtete. Nichts ging mehr.

Natürlich waren viele enttäuscht und die die immer noch aus den Nachbargemeinden ankamen, konnten ihren Augen kaum glauben, was sie sahen.

Doch das wichtigste war, das keine einzige Person einen persönlichen Schaden davongetragen hat. Und für die die nicht sofort nach Hause fuhren, ging die Party mit einem DJ auf dem Parkdeck bis in die Abendstunden weiter.

Dank der mutigen Entscheidung der Einsatzleitung so früh zu reagieren.

 

Auch die Schäden in der Gemeinde hielten sich in Grenzen und so konnte der Kommandant ca. 2 Stunden nach der Alarmierung erste Entwarnung geben.

 

 

 

 


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